Sonnenschutz für die Überquerung der Alpen
Meine größte Leidenschaft ist das Reisen mit dem Fahrrad. Hierfür buche ich natürlich mindestens dreimal im Jahr einen Aktivurlaub. Auf solchen Touren trifft man natürlich viele Gleichgesinnte. Da ich Single bin hoffe ich am Rande auch mal eine hübsche Bikerin auf solch einem Ausflug zu treffen. Jedoch soll das sportliche Motto im Vordergrund stehen.
Dieses Jahr habe ich mir, zusätzlich zu den drei geplanten Touren, einen lange gehegten Traum erfüllt. Ich überquerte die Alpen allein mit meinem Rad. Völlig auf mich gestellt, bot sich mir eine Vielzahl von Eindrücken. An manch einem Tag schaffte ich nur zwanzig Kilometer da der Höhenunterschied zwei Kilometer oder mehr betrug. An einem anderen Tag hingegen absolvierte ich, dank vieler Abwärtspassagen, fast zweihundert Kilometer. Auch wetterseitig habe ich fast alles erlebt was die Alpen zu bieten haben. Zu Begin der Tagesetappe starte ich bei zweiunddreißig Grad Celsius und schönstem Wetter im Tal. Am Ende des Abschnitts errichtete ich mein Zeltlager bei minus zwei Grad Celsius und leichtem Schneefall in zweitausendzweihundert Metern Höhe.
Ich wurde aber nicht nur mit schlechtem Wetter bestraft. Auch auf den Gipfeln schien die Sonne hin und wider. Gerade auf einem Berg kann die Strahlung der Sonne sehr gefährlich sein. Bei einem längeren Aufenthalt ist ein wirksamer Sonnschutz unbedingt nötig. Ein Sonnensegel eignet sich hierfür bestens. Es kann je nach Sonneneinfall aufgespannt werden. Wie wichtig der richtige Sonnenschutz in großer Höhe ist, kann man auch auf Berghütten oder Höhenlagern beobachten. Hier werden nur die hochwertigsten Markisenstoffe für den Schutz vor der intensiven UV-Strahlen an den Fenstern und Balkonen benutz.
Bei der letzten Etappe meiner Alpenüberquerung ist es dann passiert. Bis hier hin war ich seit mehr als zwanzig Tagen sturzfrei unterwegs. In einer steilen Linkskurve rutschte mir dann aber das Hinterrad weg. Ich erlitt starke Schürfwunden an den Knien, Beinen und meinen Händen. Zum Glück blieben mir schwerere Verletzungen, wie Knochenbrüche, erspart.